Kolumne: Body Confidence – Dein Körper und Du

Kolumne: Body Confidence – Dein Körper und Du

Kolumne: Body Confidence – Dein Körper und Du

Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, dass ich persönlich sehr wichtig finde! Es geht um Body Confidence! Ich bin mir sicher jeder von euch hat den Begriff schon mal gehört und weiß im groben, um was es bei Body Confidence geht. Sich in der eigenen Haut wohlzufühlen gehört für mich zu den wichtigsten Dingen im Leben – vor allem da wir in einer Zeit leben, in der Body Shaming an der Tagesordnung steht und unser Selbstbild stark von Modefotografie, perfekten Instas und auch Bloggern beeinflusst wird!

Body Confidence – Dein Körper und Du

Die meisten von uns kennen das Gefühl: Es gibt etwas an unserem Äußeren, mit dem wir nicht zu 100% zufrieden sind. Wir fühlen uns zu klein, zu groß, dick oder zu dünn. An manchen Punkten könnten wir fleißig arbeiten, an anderen aber auch nicht. Und genau hier kommt für mich Body Confidence ins Spiel! Sich selbst zu akzeptieren und zu mögen ist „eigentlich“ eine ganz natürliche Sache, oder nicht?

Ich kann mich noch genau daran erinnern, als ich ein Kind war und mir nie Gedanken darüber gemacht habe, wie ich aussehe. Mir war es immer egal, dass ich die kleinste in der Schule war, jahrelang eine Zahnspange getragen habe und ohne meine dicke Brille blind, wie ein Maulwurf bin. Der einzige Blick in den Spiegel war der am Morgen beim Zähneputzen, ob ich noch irgendwo Zahnpasta im Gesicht habe.

Umso älter ich wurde umso mehr änderte sich dieses Verhalten aber. Ich warf öfter einen Blick in den Spiegel und dieser Blick wurde mit der Zeit immer kritischer. Ich verglich mich mehr und mehr mit meinen Freundinnen, mit den Frauen aus den Magazinen und meine Body Confidence sank irgendwann in den Keller. Auch wenn ich jetzt nicht die Älteste bin, so glaube ich schon, dass junge Mädchen es heut zutage noch schwerer haben, wie ich. Ich konnte noch in einer Welt ohne Snapchat, Instagram und der perfekten Bloggerwelt aufwachsen. Heute ist das Leben geprägt von Selbstdarstellung, Followerzahlen, Konsum und der ewigen Suche nach Perfektionismus.

Doch, was ist eigentlich perfekt? Der Einheitsbrei oder die Individualität des Einzelnen? Machen uns unsere Macken, Sommersprossen und unser ganz individueller Modestil nicht erst besonders – besonders toll und speziell? Ich finde schon. 

Wir sollten anfangen nicht nur das Heilmittel in anderen (mein Beitrag hierzu findet ihr hier), in Anti-Aging Cremes und Fitness-Apps  zu suchen, sondern vor allem in uns selbst! Jeder von uns hat einen „Makel“, mit dem er nicht besonders zufrieden ist, aber genau diese kleinen Fehler machen uns zu etwas Besonderem und einzigartig. So embrace it! ESPRIT sieht das sehr ähnlich und hat die #IMPERFECT Kampagne aus dem Ärmel geschüttelt – um ein Statement gegen Idealvorstellungen zu setzen. IMPERFECT oder I´M PERFECT? Macht nämlich gar keinen Unterschied, genau. In der Kampagne werden mal ganz andere Typen auf den Plakaten abgebildet! Das Schöne ist, dass wir dank der Hashtags #ESPRIT und #IMPERFECT selbst Teil der Kampagne werden können, also nichts wie los und selbst einen kleinen Reminder daran in die Welt raus schicken, dass wir uns wirklich etwas häufiger durch die Augen unserer Freunde betrachten sollten – die mögen nämlich ganz bestimmt ausgerechnet das am liebsten, was uns zuweilen am schlimmsten zu schaffen macht.

Hier meine persönlichen Tipps für mehr Body Confidence:

  1. Schaue länger in den Spiegel
    Die meisten Frauen vermeiden es, sich länger im Spiegel anzusehen, weil sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen. Versuche aber mal dich nackt vor den Spiegel zu stellen und dich einfach nur anzusehen. Zunächst wird es etwas Übung brauchen aber je öfter du dies übst, desto mehr wirst du deinen eigenen Körper kennenlernen, ihn akzeptieren und auch mögen! 
  2. Verändere deinen inneren Dialog
    Nein, du bist nicht verrückt – wir alle sprechen mit uns selbst! Aber statt quälenden Gedanken und Jammern über das, was du ändern möchtest, einfach auf das konzentrieren, was du an dir selbst magst, Ersetzte negative Gedanken durch positive!
  3. Umgib dich mit positiven Menschen
    Und dies gilt meiner Meinung nach nicht nur für Body Confidence, sondern für alle Lebenslagen! Umgibt dich mit Menschen, die dir gut tun, positiv sind. Es gibt viele Menschen, die nur an Salatblättern nagen oder die ganze Zeit darüber sprechen, wie sehr sie ihren Körper hassen. So negative Gedanken können schnell überschwappen und das eigenen Selbstbild verändern! Also sprich mit deinen Freunden darüber, was du (und sie) an dir magst, und nicht was ihr nicht leiden könnt! Die positiven Gedanken werden sich wie ein Lauffeuer verbreiten, ich verspreche es!
  4. Reality Check
    Prominente haben eine Glam Squad, die ihre Haut und ihre Haare perfekt aussehen lassen. Sie sind airbrushed, und ihre Fotos sind in perfekter Beleuchtung aufgenommen, teilweise bearbeitet und die meisten von uns sehen im echten Leben nicht so aus! Wir müssen den Haushalt schmeißen, haben einen Job, vielleicht Kinder, um die wir uns kümmern müssen und keinen persönlichen Fitnesstrainer oder Make-up Artist, der uns 24/7 zur Verfügung steht -und das ist in Ordnung! Niemand ist perfekt, dein Standard sollte also realistisch bleiben! 
  5. Look good, feel good!
    Wir mögen uns am liebsten, wenn wir uns in unserer Haut wohlfühlen. Zwar sollte das immer von innen kommen aber ab und an braucht man auch ein nettes Outfit um sich den richtigen Push zu geben. Wenn ich mich in meiner Haut nicht besonders wohlfühle, versuche ich positiv zu denken und ziehe mein liebstes Shirt, meine bequemste Hose an und mache mir einen Low Bun!
  6. Lächle
    Wenn mich früher jemand auf der Straße angeschaut hat, habe ich immer Selbstzweifel bekommen. Ich dachte mir, meine Haare sitzen nicht richtig oder ich habe Lippenstift auf den Zähnen. Sieht mich heute jemand beim Vorbeigehen an, lächle ich voller Selbstbewusstsein (auch wenn ich mich vielleicht gerade gar nicht so selbstbewusst fühle). Ein kleiner Trick, der das Selbstbewusstsein boostet und man sich in unangenehmen Situationen gleich viel wohler fühlt. Außerdem: Who can resist a smile, right?

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1 Comment

  • caro
    2 Jahren ago

    Find ich super 🙂

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