Mein Jahr und Fragen an Dich selbst!

Mein Jahr und Fragen an Dich selbst!

Mein Jahr und Fragen an Dich selbst!

Am Ende des Jahres gehe ich in mich und spiele das Jahr noch mal in meinem Kopf durch. Ich ziehe einen Strich und sehe mir an was gut gelaufen ist und was vielleicht auch nicht so schön war. Ich reflektiere und überlege mir wie und ob ich das nächste Jahr anders angehen möchte. Dieses Jahr war sicherlich geprägt von innerem Wachstum, Stärke zeigen und der Suche nach ein bisschen mehr innerer Balance. In diesem Beitrag erzähle ich euch nicht nur wie mein Jahr war, ich stelle euch auch Fragen, die ihr euch vielleicht nicht selbst stellen würdet!

Gesunde Ernährung ist der Schlüssel zur inneren Balance

Ich habe mich sehr viel in das Thema Ernährung eingelesen und verstehe meinen Körper, was er braucht, nicht gebrauchen kann und was ihm gut tut nun viel besser. Ich kann euch das Buch der Ernährungskompass sehr ans Herz legen. Es ist so unglaublich wichtig, welche Art von Nahrung wir unserem Körper zuführen. 90% aller Krankheiten beginnen nämlich mit unserer Ernährung, was für mich sehr logisch ist. Je nachdem was ich meinem Körper zuführe, beeinflusst es meine Laune, ob ich gute Haut habe und meine Hormone im Gleichgewicht sind, ob ich den ganzen Tag durchpowern kann oder schlapp bin.

Ist dir deine Ernährung wichtig? Musstest du dich vielleicht schon mal zwangsläufig mit diesem Thema auseinandersetzen? Was ist deine Meinung zu Fleisch und Veganismus?

Aber auch wenn ich krank bin, kann ich mit der richtigen Ernährung den Heilungsprozess beschleunigen bzw. unterstützen und muss nicht immer gleich zu Tabletten greifen.

Ich persönlich habe gemerkt, wie gut es mir tut, wenn ich darauf achte, was ich meinem Körper gebe. Ich versuche Großteiles auf Fleisch zu verzichten, es klappt nicht immer und noch nicht ganz aber ich finde, ich bin auf einem guten Weg. Wieso? Ich habe gemerkt, dass ich ohne Fleisch in meinem Essen einfach viel glücklicher bin, es ist mein kleiner Beitrag dazu, die CO2 Emissionen zu senken. Dazu bin ich fitter, habe bessere Haut, falle nach dem Essen nicht in ein Foodkoma und 3000 weitere positive Gründe.

Wenn ihr euch das kommende Jahr auch ein bisschen mehr mit eurem Körper und eurer Ernährung auseinandersetzen wollt, dann kann ich euch diese drei Bücher wirklich wärmstens empfehlen. Ich mag an diesen Büchern ganz besonders, dass sie nicht nur aus einer Perspektive geschrieben wurden, sondern sich die Autoren wirklich reflektiert und wissenschaftlich mit dem Thema einer gesunden Ernährung auseinandersetzen.

Mehr Energie durch Reisen

Verreist du gerne? Woraus schöpfst du deine Energie? Wobei geht dir das Herz auf? Wann kommst du so richtig zur Ruhe?

Könnte ich für den Rest meines Lebens eines tun, dann würde ich reisen und jede Ecke unseres schönen Planeten erkunden. Reisen gibt mir einfach Energie und Kraft. Schon mit 13 Jahren hatte ich ganz starke Nestflucht und das hat sich bis heute nicht geändert. Ich liebe es mich fremden Kulturen und Gedankengängen auseinanderzusetzen. Es gibt nichts Bereicherndes, wie sich auch durch die Kochtöpfe der Welt zu kosten, fremde Lebensweisen kenne zu lernen und mit vollem Herzen zurück nach Wien zu kommen.

Ständig zu verreisen ist natürlich kein günstiges Unterfangen. Ich gebe mein Geld aber viel lieber für ein Flugticket aus, wie für einen neuen Pullover oder ein paar neue Schuhe. Dazu muss es natürlich nicht immer die exotischste Destination sein.

Durchatmen und Reflektieren

Setzt du dich für andere ein? Tust du anderen und dir gut? Stehst du für deine Ansichten ein und machst dich für sie stark?

Jedes Jahr fahren all unsere Freunde, mein Freund und ich für ein Wein-Wochenende in die Südsteiermark. Ich bin so glücklich, dass wir es auch dieses Jahr wieder geschafft haben ein Wochenende freizuschaufeln und alle gemeinsam viel Zeit miteinander zu verbringen. Inspiration findet man überall – außer im Alltag. Es müssen nur die richtigen Menschen um einen herum sein.

Das erste Durchatmen, nach einem rasanten halben Jahr im Office mit vielen neuen spannenden Projekten, kam im Juli am Wörthersee und dann endlich wieder mal eine Woche in New York.

Mein Highlight dieses Jahr war aber definitiv unsere Reise nach Bermuda. Nicht nur diese entspannte Atmosphäre und positive Energie der Einheimischen hat mich absolut begeistert. Sondern das wundervolle Meer mit Korallenriff und all dem Leben darin. Gleichzeitig habe ich auf Bermuda zum ersten Mal live gesehen, was Plastik unserem wundervollen und Heimatplaneten antut – was wir ihm antun. Bei dieser Reise ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie wichtig es ist, dass jeder von uns seinen Konsum nicht nur überdenkt, sondern aktiv ändert. Jeder von uns sollte Botschafter und Vertreter unseres Planeten sein und diesen schützen und wertschätzen. Es ist unser Zuhause.

Glücklicherweise hat die EU beschlossen Einwegplastik zu verbieten –  aber es ist daher keine Lösung sich noch schnell mit Strohhalmen einzudecken, sondern jetzt schon damit aufzuhören sie überhaupt zu nutzen. Anstelle 10 Pullover von Zara zu kaufen und auszusehen wie der statistische Zwilling der Person auf der anderen Straßenseite, lieber in fair Fashion investieren und hochwertige Materialen kaufen. Sich daran erfreuen jetzt endlich mal in einen coolen Pullover investiert zu haben, der fair und nachhaltig produziert wurde!

Die Reise nach Bermuda war wirklich einprägsam, denn dieses kleine Paradies, dass wir als Zufluchtsort von Stress, Arbeit und Alltag für uns nutzen und dort Energie tanken, ist genau jedes, dass wir mit unserem blinden Konsum zu aller erst zerstören.

Ihr merkt, ich komme vom Hundertsten ins Tausendste und es ist gar nicht so einfach den Faden nicht zu verlieren, wenn man ein ganzes Jahr gedanklich Revue passieren lässt. Im Grunde wissen wir es doch eh alle schon längst, dass wir etwas tun müssen – versuchen wir das doch gemeinsam einfach mal. Ein bisschen bewusster leben. Sich um den Planeten kümmern. Uns um uns selbst kümmern.

Achtsamkeit & Selfcare

Gibst du dir genug Me-Time? Hörst du auf dein Bauchgefühl? Kannst du dich selbst motivieren?

Ein sehr großes persönliches Projekt habe dieses Jahr im Punkte Selfcare endlich angepackt. Ich habe mir endlich mein Tattoo am Rücken entfernen lassen. Am 31. Januar hatte ich meinen ersten Termin zur Laserbehandlung und Mitte November den letzten. Insgesamt musste ich die schmerzhafte (ok, ich möchte ehrlich sein – die unerträglich schmerzhafte) Behandlung über mich ergehen lassen. Und ich bin so unendlich glücklich mit dem Ergebnis und so stolz auf mich selbst, dass ich mich dieses Jahr endlich getraut mein wirklich großes Tattoo entfernen zu lassen.

Ich hatte dieses Thema aus Angst vor den Schmerzen immer vor mir hergeschoben und jahrelang prokrastiniert. Anfang des Jahres bin ich aber auf ein paar sehr coole Podcast zum Thema Motivation gestoßen und diese haben mir dann sehr geholfen Dinge anzugehen, auf die ich überhaupt keine Lust hatte.

Dieses Jahr habe ich sehr gelernt auf meinen Körper zu hören und achtsamer mit mir selbst umzugehen. Ich habe in vielen Punkten gelernt zu entschleunigen, in vielen Dingen aber auch gelernt, dass ich mir selbst in den Hintern treten muss, denn sonst tut es niemand für mich!

Worklife als Content Marketeer

Liest du gerne Blogs und lässt dich inspiriren? Was macht deinen Job aus? Gehst du auf in deinem Beruf?

Ich habe so viele Influencer Projekte umgesetzt, dass ich noch mal sehen konnte, wie viel Potenzial in dieser kreativen Branche steckt und wie wichtig Authentizität ist. Nicht nur für euch als Leser aber auch für alle Unternehmen, die ihre Produkte mit Content pushen wollen.

Mehrwert ist einfach das aller Wichtigste und das oberste Ziel, dass sich jeder Content Creator ganz dick auf die Stirn schreiben sollte. Mit Mehrwert meine ich nicht: statt zwei Bildern von sich mit einem Produkt, zehn davon anzubieten und dies als „Storytelling“ zu verkaufen.

Gleich nach dem Mehrwert steht der Respekt und die Wertschätzung der Personen, mit denen man ein Projekt umsetzt. Es arbeiten so viele fleißige Köpfe im Hintergrunde einer „Kooperation mit Bloggern“, der Blogbeitrag eines Influencers ist NUR das Ergebnis von vielen kleinen Arbeitsschritten.

Es gibt viele Schwarze Schafe unter Influencern

In diesem Jahr habe ich gelernt, dass es auch in Österreich, in dem wir wirklich nicht viele Blogger haben, es so viele schwarze Schafe und unprofessionelle Influencer gibt, die sich für Superstars halten, weil sie z. Bsp. mit Shieseido zusammenarbeiten dürfen. Dass hier aber ein Marketing Mensch (beispielsweise ich) eine genaue Analyse des Contents, der Qualität und Quantität der Arbeit sowie des genauen Brand fits zwischen Blogger, Produkt und Zielgruppe erarbeitet hat, sich daraus eine Empfehlung mit Umsatzpotenzial, SEO Optimierungswert anhand der Customer Journey und ein Awarness KPI definiert wurde,  interessiert die Blogger natürlich nicht.

Leider denken wirklich viele SIE sind die Superstars…Genau diese Blogger mit ihren XXX Tausend Followern auf Instagram aber nur 90 Zugriffen auf einen Blogpost, machen die Branche zu so einem kontroversen und schwierigem Thema.

Ich habe noch das Glück, das ich selbst einen Blog führe und somit beide Seiten der Branche kenne. Das hilft mir bei Vielem ein bisschen Rücksicht zu nehmen, bei anderen Sachen kann ich nur mit dem Kopf schütteln.

Tja, in diesem Moment habe ich doch tatsächlich kurz den Glauben in die Branche verloren. Glücklicherweise gibt es aber ganz wunderbare Blogger wie Sophie, Trixi und Verena, diese drei Mädels, die jeden Tag so viel Liebe und Passion in ihre Umsetzungen stecken und immer ihren Leser im Fokus haben. Das gibt mir ein bisschen die Hoffnung zurück, dass Blogs nicht der Vergangenheit angehören und Content einfach King ist.

Meine Vorsätze für das neue Jahr

Wie gehst du mit deinem Jahr um? Setzt du dir neue Ziele? Versuchst du Dinge anders anzugehen?

Für das nächste Jahr habe ich jetzt schon so viele Pläne in meinem Kopf. Genau an diesem „Pläne schmieden“ möchte ich im kommenden Jahr noch intensiver arbeiten und versuchen weniger zu planen.

Ich bin grundsätzlich ein sehr spontaner Mensch aber es gibt eine Seite an mir, die ständig am planen, abwegen und am Ziele verfolgen ist. Vielleicht kennt ihr das ja auch von euch selbst? Ich mache mir selbst sehr viel Druck, gebe mir selbst viel zu hohe Ziele (in zu kurzer Zeit) und bin dann frustriert, wenn mir alles über den Kopf wächst.

Die nächsten Monate möchte ich einfach ein bisschen achtsamer zu mir selbst sein und nicht mehr so streng mit mir sein. Ich möchte immer noch nach den Sternen greifen aber in Etappen. Ich muss nach wie vor lernen mir freie Momente und “Freiheiten” bewusst zu nehmen. Weil, wenn man sie sich selbst nicht bewusst zuschreibt, dann finden sie häufig schlichtweg nicht statt. 

Ich möchte noch weniger Plastik in meinem Leben haben und meinen Lebensstill viel nachhaltiger gestalten. Den ersten Schritt habe ich dafür schon getan und bin mit meinem Freund zusammen zum Ökostrom gewechselt, esse viel weniger Fleisch, kaufe second-hand oder fair Fashion und habe kein Auto. Das kommende Jahr möchte ich mich noch mehr mit dem Thema auseinandersetzen und auch versuchen die Menschen in meinem Umkreis für ein nachhaltigeres Leben zu begeistern.

Bist du ein guter Freund für deine Freunde? Kannst du ganz offen und du selbst sein? Wie gehst du mit Kritik um?

Ich bin felsenfest überzeugt davon, wer sich mit positiver Energie und positiven Menschen umgibt viel glücklicher, selbsterfüllter und erfolgreicher ist. Im nächsten Jahr möchte ich dies noch viel mehr fördern und auch selbst viel positiver für meine Mitmenschen sein.

Meiner Meinung nach ist es sehr wichtig sich mit Menschen zu umgeben, die aufrichtig sind. Mit Menschen, die ehrlich, selbstkritisch und als Freund grundlegend an einen glauben und an das, was man tut. Menschen, die unterstützend und positiv sind.

Das soll nicht heißen, dass meine Mitmenschen keine Kritik an mir äußern dürfen. Kritik ist wichtig und notwendig – aber nur wenn sie konstruktiv und angemessen ist. Es geht mir eher um eine positive Grundeinstellung zum Leben und dessen Herausforderungen.

Personen, die mit zweierlei Maß messen und eine Doppelmoral haben, sind für mich persönlich einfach toxisch. Davon halte ich mich jetzt schon fern und möchte das auch so beibehalten.

Ich denke wir alle brauchen Menschen um uns herum, die uns antreiben, an uns glauben und zusammen mit uns wachsen möchten. Ich habe das große Glück sehr viele genau dieser Menschen in meinem Leben zu haben. Ich habe mich bewusst für sie und bewusst gegen andere entschieden, sowie sich meine Freunde auch bewusst für mich entschieden haben.  Am Ende Tages sind wir natürlich alle nicht perfekt, jeder hat sein Päckchen zu tragen. Das Wichtige ist, dass wir reflektieren und jeden Tag versuchen es ein bisschen besser zu machen!

Mit diesen Worten möchte ich mich von diesem Jahr verabschieden und wünsche euch allen einen ganz wundervollen und tollen Start in das neue Jahr.  Ich wünsche euch mehr Achtsamkeit, wunderbare Menschen in eurem Leben, Zufriedenheit und ganz viel Liebe für euch selbst und andere!

GOOD KARMA ONLY!

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